Tauern Autobahn (A10)

Kein Stau mehr Verkehr Stau Sperrung

Aktuelle Stau und Verkehrsinformationen Tauern Autobahn A10

Allgemeine Daten zur Tauern Autobahn A10:
Straßenbeginn Knoten Salzburg (A1)
Straßenende Weiter auf B100 E66 Richtung Lienz
Gesamtlänge 194 km
Tauern_Autobahn_A10
Ausbauzustand:
2 × 2, 2 × 3 Fahrstreifen

Stau und Verkehr Tauern Autobahn A10

A10 Tauern Autobahn“ min-width: 36px align= A10 dichterer Verkehr durch Baustelle
Strassenbauarbeiten auf A10 - E55 von Zederhaus (Tauern Autobahn/A10) bis St. Michael im Lungau (Tauern Autobahn/A10).
Start: 09/05/2022 08:33:30 Uhr
A10 Tauern Autobahn“ min-width: 36px align= A10 dichterer Verkehr durch Baustelle
Strassenbauarbeiten auf A10 - E55 von St. Michael im Lungau (Tauern Autobahn/A10) bis Zederhaus (Tauern Autobahn/A10).
Start: 08/05/2022 05:20:00 Uhr
A10 Tauern Autobahn“ min-width: 36px align= A10 dichterer Verkehr durch Baustelle
Strassenbauarbeiten auf A10 - E55 von Paß Lueg (Tauern Autobahn/A10) bis Werfen (Tauern Autobahn/A10).
Start: 07/02/2022 04:00:00 Uhr
A10 Tauern Autobahn“ min-width: 36px align= A10 dichterer Verkehr durch Baustelle
A10 Tauern Autobahn, Salzburg - Villach zwischen Helbersbergtunnel und Werfen in beiden Richtungen Verkehr wird über die Gegenfahrbahn geleitet, Großbaustelle, bis 16.09.2022 05:00 Uhr
Start: 07/02/2022 04:00:00 Uhr
4 Meldungen

 

Allgemeines zur Tauern Autobahn A10

Die Tauern Autobahn ist eine wichtige Verbindung zwischen Salzburg und Villach. Vor allem ist sie für deutsche Urlauber, die nach Italien reisen, eine zentrale Nord-Süd-Verbindung. Weitere Verbindungen wären sowohl die Pyhrn Autobahn als auch die Brenner Autobahn. Auf der Tauernautobahn fahren Sie direkt durch die Berge. Die Tauernautobahn ist 192 km lang und verbindet im Knoten Salzburg die Westautobahn A1 mit der Südautobahn A2 im Knoten Villach. Von hier aus geht es weiter zur Karawanken Autobahn A 11.
Folgende Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten auf der Tauernautobahn:

  • Im Raum Salzburg unterliegt die Autobahn im ersten Teilstück dem Immissionsschutzgesetz und ist deshalb auf 100 km/h beschränkt.
  • Im Gutteil des Landes Salzburg ist aus Lärmschutzgründen nachts auf 110 km/h beschränkt.

Der Tauern- und Katschbergtunnel, die bekanntesten Tunnelanlagen der Tauernautobahn, gehören zur Sondermautstrecke, das heißt, es besteht keine Vignettenpflicht, aber eine Mautpflicht. Diese Maut kann vorab im Internet oder in bar sowie mit Kreditkarte entrichtet werden.

Die geografische Lage der A10

Westlich der Stadt Salzburg und östlich der ehemaligen Grenzstation Walserberg beginnt die Tauernautobahn. Am Knoten Salzburg zweigt sie von der Westautobahn ab und verläuft südwärts durch den Flachgau und den Tennengau bei Hallein. Zwischen Hagengebirge und Tennengebirge, mit zwei Tunneln (Ofenauertunnel, Hieflertunnel), überwindet sie am Pass Lueg den ersten Talpass. Hier steigt die Tauernautobahn am rechten Talhang bergauf bis zum Knoten Pongau. Von hier aus zweigt die Autobahn nach Westen in Richtung Zell am See und Tirol ab. Hier verläuft sie ostwärts ins Fritztal und geht weiter über ein Gewässer am Nordhang und biegt bei Eben im Pongau wieder in Richtung Süden ab. Bei Altenmarkt/Radstadt zweigt die Ennstal Straße B 320 in Richtung Osten nach Schladming und zur Pyhrn Autobahn A9 ab.

Die Tauernautobahn führt weiter durch das Flachautal der Enns südwärts hinauf bis zum mittlerweile zweiröhrigen Tauerntunnel. Der 6,4 km lange Tauern Tunnel bildet mit einer Seehöhe von 1340 m am Südportal den Scheitelpunkt der Tauern Autobahn. Nach dem Passieren des Alpenhauptkammes geht es hindurch den Radstädter Tauern weiter in den Lungau bis St. Michael. Nach einem kurzen Anstieg entlang der Südflanke des Murtals mündet die Autobahn in den 5,9 km langen Katschbergtunnel.

Hier ist die Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten erreicht. Die A 10 erreicht hoch über dem Liesertal den Knoten Spittal/Millstätter See. Von hier aus führt ein Autobahnzubringer in Richtung Millstätter See im Osten und zur Drautal Straße B 10 in Richtung Ost- und Südtirol im Westen. Von der B 100 kommend führt die Europastraße 66 auf die A 10 Richtung Villach. Zwischen Millstätter Becken und Querung des Drautals geht es an der südlichen Flanke abwärts in südöstlicher Richtung bis zum Bezirk Villach-Land. Nördlich umfährt die Tauernautobahn großzügig die Stadt Villach. Der Verlauf führt durch den 4,3 km langen Oswaldibergtunnels und endet am Ausgang des Unterdrautals, östlich der Stadt Villach sowie am Knoten Villach bei der Süd Autobahn A 2 und mündet hier in die Karawanken Autobahn A 11.

Historisches zur A 10

Bereits im Zweiten Weltkrieg wurde die Tauernautobahn geplant, aber bis zur heute bekannten Route dauerte es vier Jahrzehnte. Erst 1983 konnte das letzte Teilstück freigegeben werden.
Chronologie der Bauabschnitte:

  • 13.9.1941 Knoten Salzburg – Anschlussstelle Salzburg Süd
  • 15.7.1959 Anschlussstelle Salzburg Süd – Niederalm
  • 29.6.1968 Anschlussstelle Hallein – Anschlussstelle Kuchl
  • 4.6.1970 Niederalm – Anschlussstelle Hallein
  • 28.7.1972 Anschlussstelle Kuchl – Anschlussstelle Golling
  • 30.6.1973 Knoten Spittal/Millstättersee – Anschlussstelle Spittal/Drau Ost
  • 30.6.1973 Knoten Spittal/Millstättersee – Lendorf
  • 10.10.1974 Anschlussstelle Golling – Anschlussstelle Pass Lueg
  • 21.12.1974 Anschlussstelle Michael/Lungau – Anschlussstelle Rennweg
  • 21.6.1975 Anschlussstelle Eben/Pongau – Anschlussstelle St.Michael/Lungau
  • 2.7.1976 Lieserhofen – Knoten Spittal/Millstättersee
  • 2.7.1976 Anschlussstelle Gmünd-Maltatal – Knoten Spittal/Millstättersee
  • 25.10.1977 Anschlussstelle Pass Lueg – Anschlussstelle Werfen
  • 8.6.1978 Villach Ost – Knoten Villach
  • 27.7.1978 Anschlussstelle Rennweg – Rauchenkatsch rechte RFB
  • 31.8.1978 Anschlussstelle Rennweg – Rauchenkatsch linke RFB
  • 30.6.1979 Anschlussstelle Werfen – Knoten Pongau rechte RFB
  • 30.6.1979 Knoten Pongau – Anschlussstelle Eben/Pongau
  • 25.10.1979 Anschlussstelle Werfen – Knoten Pongau linke RFB
  • 27.6.1980 Rauchenkatsch – Anschlussstelle Gmünd – Maltatal
  • 1986 Knoten Pongau – Bischofshofen
  • 3.7.1986 Anschlussstelle Spittal/Drau Ost – Anschlussstelle Villach West
  • 28.6.1988 Anschlussstelle Villach West – Knoten Villach

Bedeutung der Tauernautobahn

Die A 10 ist für Italien Urlauber aus dem Norden die Direktverbindung quer durch die österreichischen Alpen. Allein 24 km der insgesamt 192 km führen durch Tunnel.

Durch welche Bundesländer und Städte führt die A10?

Mit der Tauernautobahn werden die Bundesländer Salzburg und Kärnten direkt verbunden.
Gleichzeitig fördert sie die Handelsroute Villach und Klagenfurt im Süden und Salzburg im Norden.

Der Streckenverlauf der Tauernautobahn
Folgende wichtige Knotenpunkte hat die Tauernautobahn:

Die einzelnen Abschnitte:

  • Abschnitt 1
    von Salzburg bis Sankt Michael
  • Abschnitt 2
    von Sankt Michael im Lungau bis Knoten Villach

Der Streckenverlauf:

  • km 0 – Knoten Salzburg A1
  • km 8 – Salzburg Süd B150, B160
  • km 11 – Puch/Hallein
  • km 16 – Hallein
  • km 22 – Kuchl B159
  • km 28 – Golling
  • km 34 – Pass Lueg B159
  • km 43 – Werfen B159
  • km 44 – Pfarrwerfen
  • km 47 – Knoten Pongau/Bischofshofen B311
  • km 56 – Hüttau/Lammertal B166
  • km 60 – Eben im Pongau B99
  • km 63 – Knoten Altenmarkt, Ennstal B99, B320
  • km 66 – Flachau
  • km 74 – Flachau-Winkel
  • km 92 – Zederhaus
  • km 104 – Sankt Michael B96
  • km 113 – Rennweg B99
  • km 129 – Gmünd/Maltatal B99
  • km 139 – Knoten Spittal/Millstättersee
  • km 146 – Spittal an der Drau-Ost B100
  • km 158 – Paternion/Feistritz
  • km 172 – Villach-West B100
  • km 178 – Villach-Ossiachersee B94
  • km 182 – Knoten Villach A2, A1

Stau- und Unfallschwerpunkte sowie Verkehrsmeldungen auf der A 10

Auch, wenn die Tauernautobahn noch so gut gebaut wurde, bleibt sie während des Hauptreiseverkehrs ein Nadelöhr. Vor allem an den Sommerwochenenden und in den Sommerferien, weil tausende Touristen diese Route wählen, um nach Südeuropa zu gelangen.
Ebendarum wurde 2011 die zweite Tunnelröhre des Tauerntunnels freigegeben. Dadurch konnten viele Stausituationen verringert werden, das ergaben Untersuchungen. Somit konnte das berüchtigte Nadelöhr in der Urlaubssaison deutlich entschärft werden.
Dennoch kommt es immer wieder zu Überlastungen in der Sommerzeit. Der Grund sind die Pauschalangebote der Reiseanbieter, die immer von einem Wochenende zum anderen angeboten werden. Mehr Flexibilität bei den Reiseanbietern würde diese Situation verringern, weil sich der Verkehr auf die ganze Woche verteilen könnte. Dann wären dies Riesen Staus Geschichte.
Zwar brachten die zweiten Tunnelröhren der beiden wichtigsten Tunnel eine deutliche Entlastung im Urlaubsverkehr. Trotzdem lassen sich kleinere Staus nicht vollends vermeiden.
Als erste Autobahn Europas wurde die Tauernautobahn mit farbpsychologischen Richtlinien für die Erhöhung der Sicherheit ausgestattet. Die Tunnel wurden mit farbpsychologischer Beleuchtung ausgestattet, um den „Schwarzlocheffekts“ zu vermeiden. Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen an der Autobahn und den Tunneln wird es bei einem erhöhten Verkehrsaufkommen immer wieder zu Unfällen und Staus kommen.
Über aktuelle Verkehrsmeldungen halten wir sie über unsere Staumelder-Karte ständig auf dem Laufenden.