Mühlkreis Autobahn (A7)

Kein Stau mehr Verkehr Stau Sperrung

Aktuelle Stau und Verkehrsinformationen Mühlkreis Autobahn A7

Allgemeine Daten zur Mühlkreis Autobahn A7:
Straßenbeginn Knoten Linz (A1)
Straßenende Engerwitzdorf
Gesamtlänge 29 km
Muehlkreis_Autobahn_A7
Ausbauzustand:
2 × 2, 2 × 3, 2 x 4 Fahrstreifen

Stau und Verkehrsmeldungen Mühlkreis Autobahn A7

A7 Mühlkreis Autobahn“ min-width: 36px align= A7 dichterer Verkehr durch Baustelle
A7 Mühlkreis Autobahn, Linz - Freistadt zwischen Voestbrücke und Linz-Dornach in beiden Richtungen Gegenverkehr, geänderte Verkehrsführung, Baustelle, bis 07.10.2022 17:00 Uhr
Start: 01/03/2022 08:00:00 Uhr
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Allgemeines zur Mühlkreis Autobahn A7

Die Autobahn verbindet Linz mit dem Mühlviertel in Oberösterreich in nordöstlicher Richtung. Sie ist Teil der Europastraße 55. Eigentlich war eine Verlängerung der Autobahn geplant. Sie sollte bis zur Staatsgrenze von Tschechien führen, aber der Plan wurde verworfen. Dafür wurde eine Schnellstraße zur Grenze nach Tschechien gebaut. Die Länge der Autobahn beträgt gerade einmal 28 Kilometer. Zum Schutz vor Lärmbelästigungen wurden einige Abschnitte eingehaust und die Geschwindigkeit auf 80 Km/h begrenzt. Des Weiteren wurden zusätzlich Verkehrsbeeinflussungsanlagen im Bereich der Einhausungen eingebaut. Mit dessen Hilfe kann die Geschwindigkeit bei Bedarf, zum Beispiel bei einem Stau, auf 60 Km/h gedrosselt werden.

Die Bedeutung der Mühlkreis Autobahn

Die Mühlkreisautobahn ist auch mit ihrer kurzen Länge eine viel befahrene Strecke in Linz, genauso wie die Ostautobahn in Wien. Direkt durch das Stadtgebiet der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz verläuft diese bedeutende Autobahn, denn viele Menschen können ihre Arbeit nur mit dem Auto erreichen. Die Folgen sind gravierend: hohes Verkehrsaufkommen, dichter Verkehr, weil werktags circa 100.000 Fahrzeuge über die Autobahn rollen. Dies macht das kurze Stück Autobahn so bedeutsam.

Geschichte zur Autobahn

Der erste Entwurf zur Planung geht bis ins Jahr 1936 zurück. Die Rede war von der Verbindung Prag-Budweis sowie weiteren Plänen im dritten Reich eine Verbindung von Linz zur tschechischen Grenze herzustellen. Allerdings nicht als Autobahn. Es gab zwei Planungen, welche aber nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich im Jahr 1938 nicht ersichtlich waren. Eine Planung der Autobahn lag erst im Juni 1940 vor. Diese sah einen Abzweig bei Ebelsberg von der Westautobahn vor. Die Trasse führte am Weikerlsee vorbei. Weiter verlief sie über eine Donaubrücke, Gallneukirchen, Alberndorf in der Riedmark, Ottenschlag im Mühlkreis, Schenkenfelden sowie Reichenthal bis nach Budweis. Diese Strecke, die östlich an Linz vorbeiführen sollte, wurde aber nicht zum Bau freigegeben. Dafür war eine Zubringerstrecke als Anbindung von Linz an die Westautobahn gedacht. Geplant war die Zubringerstrecke wie folgt:

  • Vom heutigen Knoten Linz von der Autobahn Salzburg – Wien abzweigend und weiter auf der heutigen A7 bis auf Höhe des Knotens Linz-Hummelhof.
  • Dann sollte sie in geraden Verlauf beim Blumauer Platz am Linzer Hauptbahnhof in die Wiener Straße führen.
  • Der Zubringer sollte vom Knoten Linz bis zur Salzburger Straße als Autobahn fungieren.
  • Danach war eine Straße von 65 bis 105 Metern Breite geplant.
  • Zwischen Knoten Linz und der Anschlussstelle Salzburger Straße begann der Bau von zehn Brücken. Dieser Bau wurde aber nicht beendet.

Wie die Stadt Linz an die Westautobahn angeschlossen werden kann, wurde zwischen 1954 und 1956 erneut geprüft. Am Ende wurde eine Wiederaufnahme der Baumaßnahmen, wie oben erwähnt, entschieden. Am 24. Oktober 1964 wurde das erste große Teilstück vom Knoten Linz bis zur Anschlussstelle Salzburger Straße (Linz-Süd) eröffnet. Die weitere chronologische

Reihenfolge der fertiggestellten Abschnitte im Überblick:

  • 13.08.1962-Abbiegespur IV im Knoten Hummelhof
  • 24.10.1964-Knoten Linz – Anschlussstelle Linz-Süd
  • 11.10.1965-Wankmüllerhofstraße – St. Peter-Straße mit Ostbrücke und Zufahrtsstraße VÖEST
  • 01.09.1971-Anschlussstelle Linz-Süd – Knoten Hummelhof
  • 01.09.1971-Linz-Füchselstraße – Anschlussstelle Linz-Prinz Eugen Straße
  • 30.11.1972-Anschlussstelle Linz-Prinz Eugen Straße („Semmelweisstraße“) – Brückenkopf Linz (Anschlussstelle Linz-Hafenstraße)
  • 16.12.1972-Anschlussstelle Linz-Hafenstraße – Anschlussstelle Linz-Urfahr
  • 20.12.1974-Brückenkopf Urfahr – Anschlussstelle Linz-Dornach
  • 31.10.1975-Brückenkopf Urfahr – Anschlussstelle Linz-Dornach
  • 09.02.1978-Anschlussstelle Linz-Hummelhof – Anschlussstelle Linz-Wiener Straße
  • 14.10.1978-Anschlussstelle Linz-Hummelhof – Anschlussstelle Linz-Wiener Straße
  • 31.10.1978-Anschlussstelle Linz-Dornach – Anschlussstelle Treffling
  • 09.02.1979-Anschlussstelle Linz-Wiener Straße – Linz-Füchselstraße
  • 09.02.1980-Anschlussstelle Linz-Dornach – Anschlussstelle Treffling
  • 31.10.1980-Anschlussstelle Treffling – Anschlussstelle Gallneukirchen
  • 14.10.1982-Anschlussstelle Gallneukirchen – Anschlussstelle Unterweitersdorf

Die Mühlkreis Autobahn über den Raum westlich Neumarkt im Mühlkreis und Summerau bis zur Staatsgrenze wurde in den 70er-Jahren geplant, aber wegen hydrologischer und ökologischer Gründe wieder verworfen. Des Weiteren wurde die A7 1983 zwischen Unterweitersdorf und der Staatsgrenze aus dem Bundesstraßengesetz gestrichen. Dafür sollte eine Mühlkreis Schnellstraße (S 21) entstehen. Die Gründe waren von finanzieller Natur. Mit der Öffnung der Grenzen und der politischen Wende in Tschechien erhöhte sich in diesen Abschnitt das Verkehrsaufkommen erheblich. Angesichts dessen kündigte der tschechische Verkehrsminister 1993 den Bau einer Autobahn von Prag über Budweis zur Grenze bei Wullowitz an. Im Jahr 1999 erfolgte der Eintrag der Bundesstraße B 310 („Mühlviertler Straße“) ins Bundesstraßengesetz, Verzeichnis 3. 2002 wurde die B 310 in eine Bundesschnellstraße umbenannt und ist seitdem die S 10. Im Jahr 2009 begannen die Bauarbeiten der Mühlviertler Schnellstraße (S 10) im Abschnitt von Unterweitersdorf bis Freistadt-Nord und wurden im Herbst 2015 beendet. In Planung ist derzeit der Weiterbau zur Staatsgrenze. Die Mühlviertler Straße (B 310) wird auf tschechischer Seite als D3 weitergeführt, somit wird die Achse Prag-Linz und auch Berlin – Venedig über den Pyhrn geschlossen.

Geografische Lage

An der Westautobahn A1 vom Knoten Linz führt die Mühlkreisautobahn durch das Stadtgebiet in Linz bis ins Mühlviertel im Norden. Nach 28 Kilometer endet sie im Gemeindegebiet Unterweitersdorf auf Höhe Kalchgruberweg. Hier geht sie nahtlos in die Mühlviertler Schnellstraße S 10 über.

Durch welche Bundesländer und Städte führt die Mühlkreisautobahn?

Der Streckenverlauf:

  • km 0 – Knoten Linz A1
  • km 2 – Franzosenhausweg
  • km 4 – Linz-Salzburger Straße B1
  • km 5 – Linz-Muldenstraße
  • km 6 – Knoten Linz-Hummelhof
  • km 7 – Linz-Wiener Straße B1b
  • km 8 – Linz-VOEST B3
  • km 9 – Linz-Industriezeile
  • km 10 – Linz-Prinz-Eugen-Straße
  • km 12 – Linz-Hafenstraße B129
  • km 13 – Knoten Linz-Urfahr
  • km 15 – Linz-Dornach B125
  • km 19 – Treffling B125
  • km 22 – Gallneukirchen B125
  • km 25 – Engerwitzdorf
  • km 28 – Übergang zur S10

Stau und Unfallschwerpunkte der Mühlkreisautobahn A7

Die Mühlkreisautobahn gehört im Stadtgebiet Linz zu den am stärksten frequentierten Straßenabschnitten. Sie folgt somit der Wiener Ostautobahn. Demzufolge ist das Stau- und Unfallrisiko erhöht, besonders an den Tunneleinfahrten sowie in der Ferienzeit. Der ADAC hat alle Risikogebiete in einer Staumelder Karte aufgeführt und informiert aktuell über Behinderungen. Mit circa 64.000 Fahrzeugen pro Tag ist sie eine der stärksten frequentierten Straßenabschnitte Oberösterreichs.

Geschichte der A7

Die Mühlkreis Autobahn A7 wurde in der Zeit von 1962 bis 1982 gebaut. Obwohl der letzte Streckenabschnitt von Knoten Voralpenkreuz nach Wels-West erst später fertiggestellt werden konnte, da es aufgrund von ökologischer Bedenken jahrelange Bauverzögerungen gab. Zusätzlich wurden um die Lärmbelastung der Anwohner zu senken 2005 zwei Autobahnabschnitt „eingehaust“. Das heißt um die Autobahn wurden Wände gebaut und ein Dach auf die Konstruktion gesetzt.